Wie finde ich eine Finanzierung und was ist dabei zu beachten?

FAQs

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Wie finde ich eine Finanzierung und was ist dabei zu beachten?

Die gute Nachricht zuerst: Eine Finanzierung für ein Pflegeappartement wird in aller Regel kein Problem sein. Es kann aber nicht schaden, sich einige Dinge vor Augen zu führen, bevor Sie sich auf die Suche machen. Der erste Gedanke gilt verständlicherweise der eigenen Hausbank, die Sie und Ihre Einkommens-/Vermögensverhältnisse schließlich am besten kennt. Mehr noch als bei anderen Anlaufstellen ist es hier jedoch so, dass die Hausbank aufgrund des guten Kontakts zu ihrem Kunden dazu tendiert, fremde Angebote weniger attraktiv darzustellen als eigene. Wenn sie sich zudem mit Pflegeimmobilien nicht auskennen sollte, ist es sogar nachvollziehbar, dass sie hiervon eher abraten und normale Wohnimmobilien empfehlen wird. Unser Ratschlag lautet daher, diese Dinge im Hinterkopf zu haben, wenn man mit der Hausbank spricht, und überdies dann, wenn man schon alle Unterlagen zusammen getragen hat, auch 1-2 weitere Anfragen bei anderen Finanzierungspartnern zu stellen. Einerseits, um bei einer Absage durch die Hausbank keine Zeit zu verlieren, andererseits, um am Ende ein möglichst gutes Finanzierungsangebot in den Händen zu halten. Und was alternative Finanzierungspartner anbelangt, gibt es mittlerweile gute Optionen:
Dies fängt bei dem Verkäufer einer Pflegeimmobilie an, der oftmals mit seiner Bank einer Finanzierungslinie für das Endkundengeschäft vereinbart hat. Die Bank kennt somit bereits das Objekt und muss nur noch Sie als Kunden prüfen. Weiterhin gibt es erfreulicherweise Finanzierungsvermittler, die überregional und objektunabhängig finanzieren, was viele Jahre lang tatsächlich ein Problem war. Schließlich und endlich hat man zwischenzeitlich sogar bei allgemeinen Finanzierungsplattformen wie Interhyp oder Creditweb gute Chancen, an eine geeignete Adresse vermittelt zu werden, zumal da im Unterschied zu frühen Jahren heute auch viele Sparkassen und Volks-/Raiffeisenbanken zu den Partner dieser Plattformen zählen. Denn auch wenn prinzipiell jede Bankfiliale ihre eigenen Spielregeln aufstellen kann, so sind es doch die genossenschaftlich organisierten Institute, die dem Pflegeimmobilien-Sektor besonders aufgeschlossen gegenüber stehen und häufig bereits eigene Erfahrungen mit Pflegeappartements als Kapitalanlage gemacht haben. Geschäftsbanken tun sich dagegen oftmals schwerer, jeweils aus unterschiedlichen Gründen. So betrachtet etwa die Deutsche Bank Betreiberimmobilien wie Pflegeheime oder Hotels skeptisch und die Sparda Bank finanziert meistens nur teilgewerbliche Immobilien – Pflegeheime sind aber zu 100% gewerblich. Dies sind zumindest die Erfahrungswerte aus den vergangenen 10 Jahren, durch Direktiven von oberster Stelle kann sich eine solche Sichtweise aber auch schnell flächendeckend ändern. Oder man hat einfach das Glück, mit einer Filiale in Kontakt zu stehen, deren Leiter bereits positive Erfahrungen mit Pflegeimmobilien gemacht hat …

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Kann ich mein Pflegeappartement bei Bedarf selbst nutzen? Wie wird dann ggf. die Miete verrechnet?

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